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8. Juni 2026

Mein Weg zur Tierheilpraktikerin – aus Liebe zu Lilly und allen Hunden

Manchmal beginnt eine neue Lebensaufgabe nicht mit einem großen Plan.

Manchmal beginnt sie ganz leise.

Mit Sorge.

Mit schlaflosen Nächten.

Mit dem Gefühl, dass etwas nicht stimmt.

Und mit der tiefen Liebe zu einem Tier, das einem mehr bedeutet, als Worte jemals ausdrücken könnten.

Mein Name ist Nadine Houtbeckers und ich befinde mich in der Ausbildung zur Tierheilpraktikerin an der ATM (Akademie für Tiernaturheilkunde in Bad Bramstedt).

Diese Entscheidung habe ich im April 2026 getroffen – doch der Weg dorthin begann schon viel früher.

Er begann mit meiner kleinen Maltipoo-Hündin Lilly.

Lilly litt über einen längeren Zeitraum unter ständigem Juckreiz, Darmsymptomen, Sodbrennen, wiederkehrenden Ohrenentzündungen und Phasen, in denen sie ihr Futter verweigerte.

Wer sein Tier liebt, kennt dieses Gefühl: Man möchte helfen, lindern, verstehen. Man sucht nach Antworten, nach Ursachen, nach einem Weg, der wirklich weiterführt.

Also folgten zahlreiche Tierarztbesuche. Doch statt echter Klarheit wurden immer wieder nur einzelne Symptome behandelt. Für den Moment schien manchmal etwas besser zu werden – aber die eigentliche Ursache blieb im Dunkeln.

Auch der Besuch bei einer Bioresonanztherapeutin brachte leider nicht den erhofften Erfolg.

Im Gegenteil: Lillys Beschwerden verschlimmerten sich weiter. Ob aus Unkenntnis, fehlender Erfahrung oder einer falschen Einschätzung heraus – ich weiß es nicht.

Was ich aber weiß: In mir wurde dadurch etwas geweckt.

Der Wunsch, endlich Licht in die Dunkelheit zu bringen.

Ich wollte nicht länger nur zusehen. Ich wollte verstehen, was in Lillys Körper passiert. Warum ihr Darm so belastet war. Warum ihr Immunsystem so reagierte. Warum Haut, Ohren, Verdauung und Futterverweigerung scheinbar zusammenhingen.

Also begann ich, mich intensiv mit der Gesundheit von Hunden auseinanderzusetzen – besonders mit den Themen Darmgesundheit, Allergien, Ernährung und ganzheitliche Zusammenhänge.

Und dann geschah etwas Wunderschönes:

Lilly ging es von Tag zu Tag besser.

Jede kleine Verbesserung war für mich ein Geschenk. Weniger Juckreiz. Mehr Lebensfreude. Mehr Appetit. Mehr Ruhe. Mehr Lilly.

Mit jedem Schritt wuchs auch mein Ansporn. Aus Sorge wurde Wissen. Aus Hilflosigkeit wurde Vertrauen. Aus einem persönlichen Weg wurde eine Herzensentscheidung.

Heute weiß ich: Ich möchte Hunden helfen. Nicht oberflächlich. Nicht nur symptomatisch. Sondern mit Blick auf das ganze Tier – auf Körper, Seele, Ernährung, Lebensumstände und individuelle Bedürfnisse.

Meine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin ist für mich deshalb viel mehr als ein beruflicher Weg. Sie ist eine Herzensangelegenheit. Eine Entscheidung aus tiefster Leidenschaft und Überzeugung.

Lilly hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, genauer hinzusehen, Ursachen zu suchen und nicht aufzugeben, wenn Standardwege keine Antworten liefern.

Ich möchte Hundehalterinnen und Hundehalter begleiten, die sich ebenfalls mehr Klarheit wünschen. Die spüren, dass hinter Hautproblemen, Verdauungsbeschwerden, Allergien oder Futterverweigerung oft mehr steckt. Und die für ihr Tier einen liebevollen, ganzheitlichen Weg suchen.

Lilly war mein Anfang.

Meine Motivation.

Mein größter Lehrmeister auf vier Pfoten.

Und aus genau diesem Grund gehe ich diesen Weg – für Lilly, für mich und für all die Hunde, denen ich in Zukunft helfen darf.

Nadine Houtbeckers

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